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Pressestimmen und Veröffentlichungen

Norddeutsches Handwerk, Donnerstag 31. Januar 2008

"Stromfresser gesucht"
Energie sparen durch Optimierung der vorhandenen betriebstechnischen Anlagen – das ist das Motto von Enerpool. Den Anfang macht dabei ein kostenloser Energiecheck.

Der Leistungsumfang, den Enerpool-Abteilungsleiter Thomas Bandekow und seine Mitarbeiter anbieten, umfasst technische Energiesparmaßnahmen, den kostengünstigen Einkauf von Strom und Gas und fängt beim kostenlosen Energiecheck an: Auf der Suche nach Einsparpotenzialen wird unter anderem die Stromrechnung des Kunden genau unter die Lupe genommen. Dann werden in einem Vor-Ort-Termin die betrieblichen Energieverbraucher analysiert und deren Einsatz optimiert. Dazu muss man wissen, dass die Energieversorger neben dem Stromverbrauch des Kunden oft auch den elektrischen Leistungsbedarf in kurzen Zeiträumen (15 Minuten) messen und die anfallenden so genannten Leistungsspitzen berechnen. Wenn zu einem ungünstigen Zeitpunkt viele Geräte in Betrieb sind, steigen die Energiekosten entsprechend hoch an.
Enerpool legt nach der Analyse eine Verbrauchsobergrenze fest, die nicht überschritten werden darf. Dazu wird ein Optimierungssystem beim Kunden installiert, das den Verbrauch ständig kontrolliert und überwacht. „Wenn zum Beispiel in einer Großküche auf einmal viele Geräte benötigt werden und die Verbrauchsobergrenze erreicht wird, regelt die Anlage automatisch unwichtige Stromverbraucher herunter“, erklärt Thomas Bandekow das System.
Als unwichtig wird in diesem Fall beispielsweise eine Lüftungsanlage eingestuft, die für einige Zeit auf Sparflamme laufen kann. „Eine Friteuse dagegen darf man nur ein paar Sekunden lang ausschalten, sonst wird das Fett kalt. Manchmal reicht das aber schon, um in den vorgegebenen Energiegrenzen zu bleiben“, verdeutlicht er die logistischen Probleme.

Da sich die Kunden von Enerpool im ganzen Bundesgebiet verteilen, werden alle Anlagen fernüberwacht. Störungen werden sofort per E-Mail oder Fax gemeldet und können so oftmals behoben werden, bevor sie der Kunde überhaupt bemerkt hat.

Ein zweites großes Geschäftsgebiet von Enerpool ist der Einsatz von Blockheizkraftwerken. Die gängigste Variante in diesem Bereich nennt sich „Dachs“. Dieser arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, das heißt, es wird über einen Hochleistungs-Dynamo Strom und gleichzeitig durch das Kühlwassersystem des Motors Wärme erzeugt. Ein normales Kraftwerk erzeugt Strom und gibt die dabei entstehende Wärme über Kühltürme an die Umwelt ab. „Der Energieverlust liegt damit bei rund 60 Prozent“, verdeutlicht Thomas Bandekow. Auch die CO2-Emissionen sind dabei enorm. Der „Dachs“ dagegen erzeugt seinen Strom mit Gas, Heizöl oder Biodiesel und verwertet die entstehende Wärme, indem er sie in das Heizungssystem des Hauses leitet – der Energieverlust wird damit auf unter zehn Prozent eingedämmt.
Ein Privathaushalt versorgt sich insgesamt praktisch selbst und die Heizkosten werden minimiert. Die überschüssige Energie speist der Dachs automatisch in das öffentliche Stromnetz ein. Der Hausbesitzer bekommt dafür eine Stromrückvergütung und außerdem die Erstattung der Mineralölsteuer des eingesetzten Brennstoffes. „Der Kunde spart damit nicht nur Heizkosten, sondern senkt auch den CO2-Ausstoß um bis zu 30 Prozent. Das kommt auch der Umwelt zugute“, sagt Bandekow. Entscheidend für den Kunden ist aber, dass er die Energieeinsparung im Geldbeutel registriert. Dazu erstellt Enerpool am Ende jeden Jahres einen detaillierten Nachweis, auf dem Verbrauch und Kosten aufgezeigt werden.

In der Regel haben sich die vorgeschlagenen Energiesparmaßnahmen nach fünf Jahren amortisiert. „Wichtig ist, dass der Kunde sieht, dass wir halten, was wir versprechen.“ Transparenz ist daher ein wichtiges Kriterium, an dem Thomas Bandekow und seine Mitarbeiter ständig arbeiten.


© Norddeutsches Handwerk, Christiane Schlieckmann




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"Stromfresser gesucht "
Norddeutsches Handwerk, Donnerstag 31. Januar 2008
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